Schattenseiten

Es gibt nicht nur die "kleinen süßen Welpchen" auf die wir uns jeden Tag freuen. Es gibt leider auch sehr, sehr traurige Schicksale mit denen wir immer wieder konfrontiert werden.

 

07.01.2011

Dieser Artikel und auch die gesamte Geschichte fand bei

www.mallorca-pfoten-hilfe.de  statt.

 

Danke Jörg das ihr den armen Kerl gerettet und geholfen habt.

 

Aktuelles im Januar:

 

 

Es geht immer noch ein bischen schlimmer, oder wie gefühllos kann ein Mensch eigentlich sein?

 

Die Tierschützer auf Mallorca sind schon viel Schlimmes gewohnt und haben schon einiges an Misshandlungen gesehen. Aber dieser Fall lässt einen wirklich den Glauben an das Gute im Menschen verlieren, wie.kann ein Mensch einem wehrlosen Tier so etwas.antun?

Auf dem Grundstück, wo dieser arme Hund gefunden wurde steht lediglich eine alte Ruine und aus der war ein wimmern zu hören. Unsere mallorquinischen Tierschützer gingen diesem Geräusch sofort nach und was sie fanden war einfach furchtbar.

Ein ca. 5-6 Monate alter Welpe, an einen Pfahl in dieser Ruine mit einer kurzen Kette festgemacht. Die Kette hatte sich schon mehrfach um den Pfahl gewickelt, so dass dem Kleinen lediglich ein "Bewegungsspielraum" von 10 cm blieb. So sass er mit hilfesuchendem Blick, bewegungsunfähig, da.In der Luft lag ein fürchterlicher Geruch, der nicht nur von den vielen nie weggeräumten Exkrementen stammte. Es war der Geruch von Eiter und faulendem Fleisch...

Dem Hund war als kleiner Welpe eine Kette fest um den Hals gelegt worden, mit der er an diesem Pfahl festgemacht wurde. Diese Kette wurde jedoch dem Wachstum des Hundes nie angepasst, so dass sie sich immer weiter in das Fleisch seines Halses gefressen hat. An einigen Stellen war die Kette sogar schon mit neuem Fleisch zugewachsen. Welche Schmerzen muss dieser Welpe die ganze Zeit erduldet haben? Wie lange hat er schon so bewegungsunfähig da gesessen, denn die Muskulatur an seinen Hinterbeinen ist kaum vorhanden? Was bedeutet es für ein hilfloses Hundekind tagein, tagaus allein und ohne jegliche Zuwendung, geschweige denn Liebe dazusitzen.

Selbstverständlich wurde der Kleine sofort aus seine Lage befreit und in die Tierklinik gebracht. Dort.musste die Kette operativ aus seinem Hals entfernt werden.

Schon heute, einen Tag nach dem Eingriff, geht es ihm besser. Er läuft wackelig ein paar Schritte zu seinem Futternapf. Dies ist wahrscheinlich der Erste in seinem Leben, denn in der Ruine lagen um ihn herum nur alte Apfelsinen- und Zitronenschalen.

Trotzdem hat dieser kleine Kerl den Glauben an das Gute im Menschen noch nicht verloren, denn wenn er sein Pflegefrauchen sieht, versucht er ihr mit wedelndem Schwanz entgegenzulaufen.

In solchen Momenten schäme ich mich, der gleichen menschlichen Rasse anzugehören, die so herzlos und gefühllos sein kann, einem Tier solche körperlichen und seelischen Schmerzen zuzufügen......

 

Wir werden weiter über die Entwicklung unseres Kleinen berichten.

 

18.08.2009

Als der Tag begann, …………

 

…………..dachte ich noch nicht an etwas Böses. Als er endete, war nichts mehr so wie früher! Dein kleiner Körper wurde schwächer und schwächer in meiner Hand und es war klar: Wieder würde ein kleines Hundebaby sein Leben lassen müssen! Ich streichle sanft über dein weiches Babyfell, leicht wie eine Feder bist du und ich erinnere mich daran, wie du noch vor wenigen Tagen frech und voller Lebenslust mit den anderen Zwergen im Baby-Laufstall herumgetollt bist, um dir hinterher das Bäuchlein von mir ausgiebig kraulen zu lassen.

Wie haben wir um Euch gekämpft – Eure kurze Lebensgeschichte ist so schnell erzählt….  

Eure Mutter bettelte um Futter an einem Restaurant, tierliebe Menschen teilten uns das mit und wir machten uns auf, eure kleine Familie einzufangen, um euch ein schönes, glückliches Leben zu schenken. Es dauerte einige Tage, bis ihr Vertrauen in uns gefasst hattet und wir die Möglichkeit bekamen, euch auf unsere Finca mitnehmen zu können. Den Augenblick, als ihr satt und ohne „lebende, hüpfende  Sommersprossen“ auf den Bäuchlein zufrieden grunzend eingeschlafen seid, werden wir nie vergessen.  Und es schien, als wäret ihr wirklich unter einem besonderen Glücksstern geboren. Schon einige Tage später besuchte uns eine Familie und verliebte sich in den kleinen Gismo.

 

 

In seiner neuen Familie sollte er den Namen Carlos bekommen.  Im September, wenn du groß genug geworden wärest, wollte dich deine Familie nach Hause holen.  

Unser Herz war so voller Glück - aber dann plötzlich ging es dir schlecht. Wir haben um dein Leben gekämpft, wir haben alles medizinisch und menschlich mögliche getan -  und verloren. Nach dir ging Hutch

 

 

von uns und auch die kleine Gipsy war zu schwach, um den Feind in ihrem Körper zu besiegen.

 

 

Drei unserer Babys innerhalb von einigen Tagen – Tage der Trauer, der Ohnmacht, der Tränen und der Wut. Wir haben euch zusammen auf unserem kleinen Friedhof der Kuscheltiere beerdigt … 

Zu all der Trauer, den Tränen kam dann die niederschmetternde Diagnose unserer Tierärztin:„Parvovirose“. Neue Angst um unsere „Galgoletten“ und unsere J-Babys keimte in uns auf.  Aber sie hatten Glück im Unglück: Zwei unserer Galgoletten, die sich angesteckt hatten, sind auf dem Weg der Besserung und alle unsere anderen Babys sind kerngesund und quietschvergnügt. Sie haben die Inkubationszeit überstanden!  

Sie möchten einen Blick auf unsere Wonneproppen werfen? Hier sind sie zu sehen:  http://www.welpenstation-mallorca.com/

 

Beim Fußball sagt man ja: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

Wir dachten, wir hätten das Schlimmste hinter uns – aber jetzt ist unsere gesamte  Arbeit gefährdet. Die hohen Tierarztkosten, die Kosten für die Desinfektion etc. etc. haben unseren gut vorausgeplanten Jahres-Etat verbraucht und wir stehen kurz vor dem finanziellen Aus.

Wir – unsere Hunde – benötigen Hilfe – Ihre Hilfe!

Wir bitten Sie herzlich im Namen all der heute noch namenlosen Hunde und ihrer Babys, helfen Sie uns, unsere Arbeit weiterzuführen.  

Wir danken von ganzem Herzen. 

 

Barbara Engel + Susi Grotheer

 

 

Konto für freundlich zugedachte Spenden:

Protectora de Animales / Barbara Engel

Kontonummer: IBAN ES0500610024770169560174

Bank:  BIC BMARES2M

August 2009

Clio, mit Drahtschlinge am Baum im Garten von ihren Besitzer angebunden.

Sie konnte sich nicht legen, nur sitzen, dadurch ist alles wund und blutig. Jedemal wenn sie versuchte sich zu legen, zog sich die Drahtschlinge eng an ihrem Hals zu, auch da sind sehr schlimme Wunden. Übersät von Flöhen, wurde sie gerettet und bekommt jetzt ein schöneres Leben.   

Mai 2009

Er war für seinen Besitzer "nur" ein Hund. Der arme Kerl wurde bei lebendigen Leibe von Würmer zerfressen. Er muss fürchterliche Schmerzen gehabt haben.

Er wurde von Tierfreunden zu unser Tierärztin gebracht, wo er endlich von seinen Qualen erlöst wurde.

Machs gut du arme Seele, wir wünschen dir jetzt ein besseres Leben hinter der "Regenbogenbrücke".

18.07.2008 -  HOPE

   

war eine Boxerhündin und steht stellvertretend für alle armen Seelen, hier auf unserer Seite.

Sie wurde uns von einer anderen Tierschützerin gebracht die sie aus der Perrera der Polizei in San Llorenc gerettet hat. Sie sagte schon am Telefon, dass es sehr dringend ist, da es sonst nur noch ein paar Stunden, Tage dauern würde bis die Hündin stirbt.

Die Hündin wurde von ihrem Besitzer dort einfach "entsorgt", als der feststellte, dass die Hündin krank ist und jetzt Geld kosten würde.

Kurze Zeit später kam sie mit ihr zu uns auf die Welpenstation. Sie machte ihr Auto auf und was wir dann sahen trieb uns die Tränen in die Augen. Mit Worten nicht zu Beschreiben.

Wir nannten sie "HOPE" in der Hoffnung das wir ihr noch helfen können.

Sofort fuhren wir zu unserer Tierärztin Dr. Jeanette Haug in Cala Ratjada.

Dort angekommen stellte wir sehr schnell fest dass Hope große Tumore im Halsbereich, hatte die schon bis in die Ohren gingen.

Hope´s Gewicht: 10,8 kg - normal 25-28 kg

ca. 1-1,5 Jjahre alt. 

 

Hope konnte durch die Tumore nicht mehr schlucken. Sie hatte vermutlich schon seit Tagen kein Futter und Wasser mehr aufgenommen.

 

Es gab leider nur noch die traurige Entscheidung sie zu Erlösen.

Sie war nicht alleine, als sie gehen musste und es war vielleicht auch das erste Mal das sie jemand in den Arm genommen hat.

Gerne hätten wir ihr geholfen und sie länger bei uns gehabt, es war nur eine Stunde. Gerne hätten wir sie wieder aufgepäppelt, gerne hätten wir ihr eine neue Familie gesucht aber.....

 

Hope ist weiterhin bei uns, in unserem Herzen und auf unserem "Friedhof der Kuscheltiere" bei vielen weiteren "Armen Seelen"

 

Mach´s gut kleine Hope 

 

Oktober 2008

LISA - man hat versucht sie zu erschiessen, zu erschlagen und  zu erhängen, aber LISA hielt tapfer durch. Es ist mit Worten nicht auszudrücken, was dieser Hund durchlitten hat. 

Aber manchmal gibt es ja auch ein wunderschönes Happyend.

LISA hat dass alles überlebt und hat ein neues Traumzuhause in Deutschland gefunden, wo man sich liebevoll um ihre Wunden und Psyche gekümmert hat.

28.10.2007

Das ist die Geschichte von "Chamba" und ihren 8 Geschwistern, es waren wunderschöne Podencobabys.

Nicht gewollt und frischgeboren im Müllcontainer entsorgt.

Auf dem 1sten Bild sind die 5 Babys zusehen die schon tot waren. Die 4 Babys auf dem unteren Foto lebten noch.

Am 28.10.2007, ein Sonntag, fuhr Babs zu einem Müllcontainer um die Hinterlassenschaften unserer Hunde zu entsorgen, den sie noch nie angefahren hat. Als sie die Tüten in den Container werfen wollte, hörte sie etwas schreien. Sie räumte den Container soweit es ging aus und fand ein blaue Mülltüte die noch leben in sich hatte.

Zuhause angekommen stellten wir gleich fest, für 5 Babys war es schon zu spät.

Mit den anderen 5, noch lebenden fuhren wir sofort in die Tierklinik.

100 Meter vor der Klinik, haben wir noch ein Baby verloren.

Nun kämpften noch 3 ums Überleben. Doch in der darauffolgenden Nacht haben noch 2 den Kampf verloren.

Nur "Chamba" heißt übrigen auf spanisch "Glücklicher Zufall" wollte kämpfen.

Und wie wir gemeinsam kämpften, anfangs alle 2-3 Stunden Magensonde schieben, sie hatte kein Schluckreflex und konnte zuerst nicht aus der Flasche trinken.

Als es dann endlich mit Flasche klappte, waren wir schon einen großen Schritt weiter. Chamba kämpfte wie eine "GROSSE", sie wollte leben. 

Als sie so allmählich anfing zu laufen, später als andere Welpen, stellten wir leider fest das sie nicht richtig sehen kann und die Motorik auch nicht in Ordnung war. Schäden durch das entsorgen im Müll. Sollte alles umsonst gewesen sein? NEIN, sie wollte schließlich leben.

 

Chamba hatte Lebensfreude, sie wurde größer und machte nur Spaß.

Ein richtiger PODI

Schweren Herzen entschlossen wir uns sie doch in eine tolle Familie abzugeben.

Und es gab sie, die Familie die kein Problem mit einem Handycap Hund hatte. Ein Traum für Chamba wurde war.

Chamba heißt jetzt Tiffy und wohnt im schönen Osnabrücker Land bei einer super Familie.

Ihre Augen sind behandelt worden und sie kann ein ganz normales Leben führen.

DER KAMPF HAT SICH GELOHNT